Digitale Marketingtrends 2018

Mitte Dezember fand bei Oberholzer Online Marketing in Luzern das Insight #14 statt. Geschäftsführer Klaus Oberholzer ging in seinem Referat auf die digitalen Marketingtrends für das Jahr 2018 ein.

Wir haben einige seiner Aussagen für euch nochmals kurz und knapp zusammengefasst und mit eigenen Kommentaren ergänzt. Die Originalfolien von Klaus findet ihr ebenfalls ganz unten in diesem Beitrag eingebunden.

Trend 1: Erkenntnisse für alle!

Unternehmen müssen Erkenntnisse gewinnen und diese auch nutzen. Aber auch der User muss Erkenntnisse durch den Content des Unternehmens gewinnen können.

Das will heissen:

Websites müssen so gestaltet sein, dass der Website-Besucher zu wichtigen Erkenntnissen gelangt. Als Beispiel werden hier Individualisierungen, eine Produkte- oder Artikelsuche genannt.

Nun muss das Unternehmen aber selbst auch Erkenntnisse gewinnen. Wie verhält sich der User auf meiner Website? Welche Inhalte bringen effektiv Ertrag? Wonach wird gefragt? Diese und weitere Fragen müssen beantwortet werden und die daraus gewonnenen Erkenntnisse wiederum in die Optimierung der Website bzw. des Contents einfliessen.

Trend 2: Fokussiere deine Content-Strategie

Klaus meint hiermit, dass ein einzelner Blog mit Textinhalten nicht mehr ausreicht. Vielmehr sollte man ein Content-Ökosystem schaffen, auf dem abwechslungsreicher Inhalt in verschiedensten Formaten geboten wird.

Themen sollten aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und beleuchtet werden. Dies führt u.a. zu längeren Aufenthaltszeiten – der User will sich schliesslich wirklich informieren.

Trend 3: Alle lieben guten Service

Hier zitiere ich gerne die Jungs von Oberholzer:

«Service ist keine Marketing Strategie, vielmehr eine Haltung.»

Ich denke, damit ist schon fast alles gesagt.
Aber nur fast. 😊

Gutes Content Marketing ist ein Service. Der User kann sich kostenlos über für ihn relevante Themen informieren. Doch ist dies nicht das Ende. Guter Service muss in der kompletten Customer Journey gegeben sein. Daraus resultiert ein zufriedener Kunde, der möglicherweise Folgeaufträge generiert und im besten Fall das Unternehmen weiterempfiehlt.

Langfristig nutzt das beste Marketing nichts, wenn dahinter kein brauchbares Produkt oder keine gute Dienstleistung steckt.

Trend 4: Vom first touch ins CRM

Häufig hat ein Unternehmen Daten in verschiedensten Tools gespeichert. Man setzt ein CRM ein, nutzt Google Analytics Daten sowie ein separates Tool für den Newsletterversand und hat obendrauf noch andere nicht integrierte Tools, beispielsweise für Webinare etc., im Einsatz.

Alle Daten müssen zusammengetragen und zentral verfügbar gemacht werden. Erst dann lassen sich die Informationen auch effektiv nutzen.

Trend 5: Mehr und weniger im 2018

Klaus hat in seinem Referat noch eine kurze Übersicht mit Tendenzen gezeigt:

  • Mehr Know-how.
  • Mehr Tiefe.
  • Mehr Technologie.
  • Weniger Marketing.
  • Weniger Kompromisse.
  • Weniger Werbung.

 

Ich persönlich würde diese Liste noch um den folgenden Punkt ergänzen:

  • Mehr Kundenfokus.

 

Legt man den Fokus auf den (potenziellen) Kunden und richtet sich auf dessen Bedürfnisse aus, so wird man relevant, schafft automatisch Erkenntnisse, baut Vertrauen auf und gewinnt Kunden.

 

Nicht neu, aber immer noch extrem wichtig

Unternehmen müssen sich ein Bild ihrer (potenziellen) Kunden machen, die User Journey in den verschiedenen Phasen kennen und überall relevante Inhalte und gute Services anbieten.

Der User wird dabei unterstützt, Erkenntnisse zu erlangen und Vertrauen zum Unternehmen aufzubauen.

Durch den gezielten Einsatz technologischer Marketing-Hilfsmittel werden die Inhalte benutzerfreundlich bereitgestellt. Die Tools ermöglichen dem Unternehmen Rückschlüsse auf das Verhalten des Users und zeigen Optimierungspotenzial auf.

Setzt man sich auch 2018 mit diesen Themen auseinander, liegt man bestimmt richtig.

 

Und hier noch – wie versprochen – die Slides von Klaus:

Fazit / tl;dr

Klaus Oberholzer ging in seinem Referat am 7.12.2017 auf die digitalen Marketingtrends für das Jahr 2018 ein: Erkenntnisse gewinnen, fokussierte Content-Strategie, Datennutzung uvm.

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